Das Frenkel-Haus zeigt eine

ständige Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Familie Frenkel. Die Familie hat bis zur Deportation am 28. Juli 1942 in ihrem Haus im Stadtzentrum gelebt. Nur zwei der acht Familienmitglieder haben den Holocaust überlebt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war die Geschichte der Familie Frenkel in Vergessenheit geraten. Mit ihrem Buch „Überleben“ (1986) begann Karla Raveh, geb. Frenkel, an die Schicksale ihrer Eltern, Geschwister und Großeltern zu erinnern.

Die biografische Ausstellung erzählt die Geschichte ihrer Familie, von der Zuwanderung im Jahre 1862 bis zur Deportation im Jahre 1942 und stellt dabei die Biografie Karla Ravehs als Holocaust-Überlebende vor.

Filmische Beiträge ergänzen den Eindruck von der Persönlichkeit und Wirken dieser beeindruckenden Frau, die sich – nach langen Jahren des Schweigens – das Erzählen und Erinnern zu ihrer Lebensaufgabe gemacht hat und bis zu ihrem Tod im Jahr 2017 Lemgo regelmäßig besuchte und als Zeitzeugin fungierte.

Öffnungszeiten:
Sa – So: 15 – 17 Uhr
Sowie nach Vereinbarung
Vom 15.12 bis 15.1 geschlossen
Ostersonntag geöffnet

Eintritt:
Frei
Führungen können über das
städtische Museum gebucht werden

Adresse:
Gedenkstätte Frenkel-Haus
Echternstraße 70
32657 Lemgo

Post
Städtisches Museum Lemgo
Breite Straße 17 – 19
32657 Lemgo

Lage des Museums