Im Mai 1941 wurde ein Kriegsgefangenenlager eingerichtet, das Stalag 326 (VI K). Ca. 300.000 sowjetische Kriegsgefangene wurden hier bis zum Ende des II. Weltkrieges eingesperrt. In einem gesonderten Bereich befanden sich westalliierte Gefangene. Die ersten Kriegsgefangenen kamen im Juli 1941, selbst gegrabene Erdhöhlen dienten anfangs als Schutz vor Kälte, Wind und Regen. Wie in vielen anderen Lagern starben die Männer an den Folgen der katastrophalen Lebensverhältnisse. Wie viele Menschen an diesem Ort umkamen konnte noch nicht geklärt werden. Die Angaben variieren zwischen 15.000 und 65.000 Toten. Die Dauerausstellung im ehemaligen Arrestgebäude zeigt die Geschichte des Kriegsgefangenlagers. Die Fotos eines Lagerarztes zeigen die leidvolle Geschichte der Kriegsgefangenen. Ebenso werden das Sozialwerk Stukenbrock und der Ehrenfriedhof angesprochen.

Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K)

Lippstädter Weg 26
33758 Schloß Holte-
Stukenbrock
Tel. (0 52 57) 30 33
Fax (0 52 57) 93 40 00
info@stalag326.de
www.stalag326.de

Öffnungszeiten

Di – Do 10 – 13 Uhr
Nach vorheriger terminlicher Vereinbarung werden auch Gruppen außerhalb der regulären Öffnungszeiten geführt
Führungen auch in russischer Sprache
An Feiertagen geschlossen!

Barrierefreie Einrichtung mit Behinderten-WC

Eintritt frei
Führungen frei

Regelmäßige Sonderausstellungen
– Museumpädagogische Programme
– Aktionstage

Informationen zu Führungen erhalten Sie unter www.stalag326.de/fuehrungen.html
Es stehen Räume für Gruppenarbeit zur Verfügung. www.mitmachen-und-lernen.de.
Aktuelle Veranstaltungen finden Sie unter www.stalag326.de/veranstaltungen/kalender.html