Werburg-Museum Spenge

„Die Sage vom Mailäuten“ Postkarte
Studioausstellung 
28.04. – 1.07.2018

Passend zum Jubiläumsjahr der ersten urkundlichen Nennung der Werburg geht es in der neuen Studioausstellung im Werburg-Museum um ebenso im Dunklen liegende Erzählungen wie den Bau der Burg. Denn die erwähnte erste Nennung ist ein Testament, in der die schon bestehende Burg vererbt wird, keine Urkunde zur Grundsteinlegung, zur Landabtretung oder eine Rechnung an den Baumeister. Das genaue Gründungsdatum ist (noch) ebenso unbekannt wie der Ursprung der Sage vom Mailäuten.
Um Burgen und Schlösser ranken sich häufig Märchen, Sagen und Legenden. Über die Spenger Werburg wird eine Sage um einen verschwundenen kostbaren Löffel und eine unschuldig verurteilte Magd erzählt. Bis heute soll das Läuten der Totenglocke in der Martinskirche im Mai an die grausame Begebenheit erinnern. Während es im Märchen wenigstens den Erwachsenen Lesern oder Hörern klar ist, dass sich das Erzählte nicht wirklich ereignet hat, wird bei Sagen und Legenden häufig ein wahrer Kern angenommen. Bemühungen, alte Volkssagen zu sammeln und sie damit vor dem Vergessen zu bewahren, gab es vor allem seit dem 17. Jahrhundert. Besonders bekannt sind bis heute die Sammlungen der Brüder Grimm, die Anfang des 19. Jahrhunderts Märchen und Sagen zusammentrugen. Die Heimatforscher unserer Gegend sammelten hauptsächlich in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, was an Geschichten und Erzählungen noch im Umlauf war. In Spenge und Umgebung fanden Sie damals kaum noch jemanden, der sich an die alten Erzählungen erinnerte.

Grund genug, genauer hinzusehen: Was steckt hinter der Sage vom Mailäuten? Zu sehen isind verschiedene Versionen der Spenger Sage und spannenden Vergleichsstücken im Werburg-Museum. Dazu gibt es ein Begleitprogramm mit Sonderführungen, Familiennachmittagen und passenden Workshops, die im Mai beginnen:

Freitag 4. Mai, 18.00 Uhr: Themenrundgang zur Sonderausstellung

Sonntag, 13. Mai, 14.00 bis 17.00 Uhr: Museumsführung und Familiennachmittag zum Internationalen Museumstag
14.00 Uhr Museumsführung zur Sonderausstellung
15.00 bis 17.00 Uhr Familiennachmittag: „Schreiberei“. Burggeschichten mit Feder und Tinte schreiben

Freitag, 18. Mai, 18.00 Uhr, Workshop „Schreibwerkstatt“ für Jugendliche und Erwachsene (mit Anmeldung)

Informationen und Anmeldung zu den Veranstaltungen sowie Führungen für Gruppen durch Museum und Sonderausstellung unter E-Mail: s.voss@spenge.de oder Tel.: 0176 1876 8125.

Werburg-Museum Spenge
Werburg 1
32139 Spenge
Tel.: 0176 1876 8125 oder 05225 6006894
museum@spenge.de

Öffnungszeiten
Samstag von 14 bis 17 Uhr
Sonntag von 11 bis 17 Uhr
Museumsführungen, Schulklassenprogramme und Kindergeburtstage können Sie auch außerhalb dieses Rahmens zu Ihrem Wunschtermin buchen.
Für Fragen und Buchungen stehen wir Ihnen gerne unter der E-Mailadresse museum@spenge oder Telefon 0176 1876 8125 zur Verfügung.

Eintritt
Erwachsene: € 4,- (Gruppenermäßigung ab 15 Personen € 3,-)
Kinder ab 5 Jahren: € 2,- (Gruppenermäßigung ab 15 Personen € 1,50)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Kontakt
Museumsinitiative in OWL e.V.
Projektleiterin Bettina Rinke
c/oLippisches Landesmuseums
Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Telefon: 05231|992548
Fax: 05231|992541
email:
museumsinitiative-owl@t-online.de
OWL
webwork: