Museum Wilfried Koch

„Die letzte Geschichte aus Davids Stamm“  Koch
25. Juli bis 5. November

Gezeigt werden rund 60 Werke aus den Reihen „Die letzte Geschichte aus Davids Stamm“, „Kreuzwegzyklen“ und „Christuskopf“. In der Deele des Museums ist der Zyklus „Die letzte Geschichte aus Davids Stamm“ zu sehen. Diese Arbeiten, überwiegend Ölgemälde, rücken die Jahrhunderte währende Hoffnung des jüdischen Volkes auf die Wiederkehr des Königs David oder die Ankunft des verheißenen Messias aus dem Stamme David in eindrucksvolle Bilder. Dazu schreibt der Künstler selbst: „Mariä Verkündigung und Mutterschaft, Jesu Lehrtätigkeit, sein Leiden, sein Tod und seine Auferstehung bezeichnen die dramatische Entwicklung in den letzten nach-davidischen Generationen, die in der Bibel genannt werden und die Jahre um die Zeitenwende religiös bestimmen. Davon erzählen die Gemälde und Grafiken der umfangreichen Ausstellung, die das ganze Haus füllen. Die „Letzte Geschichte“ weist auf die eigenartige Tatsache hin, dass das Neue Testament von keinem der zahlreichen Protagonisten der Jesus-Generation irgendwelche Nachkommen benennt.“

Zwei unterschiedliche Kreuzwegzyklen, bestehend jeweils aus den traditionell 14 Stationen des Leidensweges Christi, von der Verurteilung durch Pilatus bis hin zur Kreuzigung und Grablegung, zeigt die Galerie. Erst um 1600 wurde der Kreuzweg von seinen ursprünglich sieben Stationen auf 14 Darstellungen erweitert. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde dieser allgemein als ein Bestandteil der Ausstattung in den Kirchenraum übergeführt. Die bildlichen oder plastischen Darstellungen der Kreuzwegstationen an den Kirchenwänden hat man mit Holzkreuzen markiert. Die Tradition der Kreuzwegdarstellungen in Kirchenräumen fand auch in der Moderne des 20. Jahrhunderts eine außerordentlich vielfältige Fortsetzung. Die Arbeiten von Dr. Wilfried Koch nehmen hier eine formal bemerkenswerte und sehr individuelle Stellung ein. Ergänzt werden die beiden Kreuzwegzyklen der Galerie von einer Reihe Zeichnungen, die das dornengekrönte Haupt Jesu Christi zeigen. „Das Gesicht des leidenden Christus verfolgte mich viele Jahre, und ich übte seine Ausdrucksstadien in vielen Zeichen- und Maltechniken,“ so Dr. Koch.

Museum Wilfried Koch
Emsstraße 10
und
Klostergarten Rietberg –
Skulpturenpark Wilfried Koch
Klosterstraße
33397 Rietberg
Tel. (0 52 44) 98 63 73
Fax (0 52 44) 98 61 73 73
museum@stadt-rietberg.de
www.rietberg.de

Öffnungszeiten
Kunsthaus/Museum
April – September: Di bis Fr 14.30 Uhr – 18 Uhr
Sa, So und an Feiertagen 11 Uhr – 18 Uhr
Oktober – März: Di – So 14.30 Uhr – 18 Uhr

Klostergarten/Skulpturenpark
Täglich von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit, maximal bis 20 Uhr
Eintritt frei
Allgemeine Führungen,
auch im Rahmen von
Stadtführungen,
unter Tel. (0 52 44) 98 62 01

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Kontakt
Museumsinitiative in OWL e.V.
Projektleiterin Bettina Rinke
c/oLippisches Landesmuseums
Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Telefon: 05231|992548
Fax: 05231|992541
email:
museumsinitiative-owl@t-online.de
OWL
webwork: