Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum

Zeichen und Wunder Regine
3. September bis 8. Oktober 2017

Zeichen und Wunder sind zwei Begriffe, die ursächlich zum Leben dazugehören. Ob die Zeichen, das Regelhafte mit Bedeutung, oder das Unerklärliche real Eintretende, beides bestimmt grundsätzlich unser Leben. Die zwölf Künstlerinnen nähern sich alle auf sehr unterschiedliche persönliche Weise diesem Phänomen. Ob nun die Geburt unseres Planeten selber oder das Wiedererstehen einer Stadt nach der Zerstörung, der sich in Holz zurückverwandelnde Zeitungsstapel, wenn er nur lange genug Wind und Wetter ausgesetzt ist, oder ob einzelne Personen, die scheinbar Wunder vollbringen, als Ausgangspunkt gewählt werden, am Ende sind es die Urfragen nach Werden und Vergehen, die zeichenhaft gesehen oder als Wunder betrachtet werden.
Zwischen den Polen von Werden und Vergehen angesiedelt sind in der Ausstellung das Ei als Symbol für das Leben an sich, die Phänomene des (Kindheits-)Traumes, der Hoffnung und der Hilfe, das Mauern Einreißen wie die Wunder der Baukunst, aber auch die Wundertüte mit ihren nicht immer eingehaltenen Versprechungen.
Die Künstlerinnen Bettina Bollmann-Koch, Bettina Bradt, Garbiele Brose-Konrad, Inge Therese Dietrich, Manuela Johne-Sander, Friedgund Lapp, Birgit Oldenburg, Birgit Rehsies, Regine Rinke, Susanne Sander, Lieselotte Scherer und Annelene Schulte haben sich mit Kollagen, Installationen, Malerei und Steinbildhauerei den Zeichen und Wundern genähert. Sie laden die Betrachter dazu ein, ihre eigenen Assoziationen zum Thema spielen zu lassen und über die Grundfragen des Lebens nachzudenken.
Die Ausstellung läuft als Beitrag des Bereichs Bildende Kunst zur zweiten KulturNacht Bad Oeynhausen. Am Freitag 8. September findet deshalb von 19.30 bis 20.00 Uhr ein Künstlerinnengespräch in der Ausstellung statt.

Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum
Am Kurpark 3
32545 Bad Oeynhausen
Tel. 05731/143410
museum@badoeynhausen.de
www.badoeynhausen.de

Öffnungszeiten
Mi – So 10 – 12 und 14 – 17 Uhr
Eintritt
Erw.2,– €, erm. 1,– €

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