Die Historische Sammlung, ein 1981 gegründetes Museum zur Geschichte Bethels, präsentiert sich im Jahr des 150-jährigen Einrichtungsjubiläums mit einer neuen Dauerausstellung. Schicksale von elf Menschen, die in Bethel betreut wurden oder noch werden, ziehen sich als roter Faden durch die Dauerausstellung. Anhand ihrer Schicksale wird die Entwicklung der Einrichtung, der Arbeitsbereiche, der Behandlungsmöglichkeiten und der Lebensbedingungen der Menschen in Bethel veranschaulicht. Fotos, Dokumente und Objekte aus der 150-jährigen   Bethel-Geschichte machen das Umfeld lebendig, in dem sie lebten.

Lernen sie Adolf Strate kennen, der am Eröffnungstag, d.h. dem 14. Oktober 1867 nach Bethel kam, Anna Pott, sie war die zweite Frau, die in der Einrichtung aufgenommen wurde oder Elisabeth von Rechenberg. Sie und Olga von Jagow gehörten zu den sogenannten “nervenleidenden Damen” mit deren Betreuung der Fachbereich Psychiatrie in Bethel begann. Die NS-Zeit wird anhand der Schicksale von Pauline Roseboom und Heinrich Jansen thematisiert, die Veränderungen der Zeit nach 1945 an den Geschichten von Grete Lange, Joachim Knäpel und Angelika Schneider. Auch Friedrich v. Bodelschwingh kommt zu Wort. Neben bekannten Ausstellungsobjekten wie dem Torfbett, gibt es auch viel Neues zu entdecken. Lassen Sie sich überraschen. Neben der ständigen Ausstellung finden zusätzlich jährlich wechselnde Sonderausstellungen statt.

Neben der allgemeinen Führung gibt es auch spezielle Führungen zu den Themen Pflege, NS-Zeit und Arbeit. Ein Museumsbesuch ist für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen geeignet.

Historische Sammlung

der v. Bodelschwinghschen Stiftungen
Kantensiek 9
33617 Bielefeld
Tel. (05 21) 1 44 20 24
Fax (05 21) 1 44 55 23
historische-sammlung@bethel.de
www.bethel.de

Öffnungszeiten

Di – Do 15 – 17 Uhr oder nach Vereinbarung

Eintritt frei
Führungen frei

Museumspädagogische Angebote für Schulklassen nach Absprache
kostenlos