Museum in der Kellnerei“ des Klosters Clarholz

Religion im 20. Jahrhundert  Flüchtlinge
Fotografien von Barbara Klemm

In Münster geboren, war Barbara Klemm seit 1959 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig, seit 1970 als Redaktionsfotografin mit den Schwerpunkten Politik und Feuilleton. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Maria-Sibylla-Merian-Preis (1998) und dem Max-Beckmann-Preis (2009). Barbara Klemm ist seit 1992 Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin; sie wurde 2010 in den Orden „Pour le Mérite“ gewählt. Die in Clarholz gezeigten Fotografien erlauben ungewohnte Blicke auf Grundaussagen des Christentums wie „Stat Crux, dum transit mundus“ (das Kreuz steht, die Welt vergeht) oder „Ubi Caritas, Deus ibi est“ (Wo die Liebe ist, da wohnt Gott). Barbara Klemms Foto von Flüchtlingen aus Guatemala entstand 1985 in Mexiko. Erzbischof Hans-Josef Becker (Paderborn) sprach kürzlich von einer Revitalisierung der christlichen Gemeinden in Deutschland aufgrund der überall spürbaren Hilfsbereitschaft für die asiatischen und afrikanischen Flüchtlinge. Der Gott des Christentums hat selbst Flüchtlingserfahrung und sagt: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan“ (Matthäus-Evangelium 25,40). Ein in Clarholz zu sehender Kupferstich aus der in Nürnberg 1763 gedruckten „Deutschordensbibel“ illustriert die vom Evangelisten Matthäus (2, 13-15) berichtete Flucht der Eltern Jesu nach Ägypten.

Bildnachweis: Barbara Klemm, Universitäts- und Landesbibliothek Münster

„Museum in der Kellnerei“
des Klosters Clarholz
Propsteihof 12 (Osteingang)
33437 Herzebrock-Clarholz

Öffnungszeiten
sonntags 15-18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung (05245-5646)

www.propstei-clarholz.de

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