Allgemein

Stiftung Ahlers Pro Arte gGmbH

#DepictingWomen

15. September bis 9. Dezember 2018

beauty

goddess

motherhood

bathing

soliciting

fullfilling

fragment

sind Topoi der Darstellung von Frauen mit einer langen Bildtradition. Wie stehen wir zu diesen Frauenbildern? Das weltweite Presseecho auf die Kunst-Aktion in der Manchester Art Gallery Anfang dieses Jahres, für die ein präraffaelitisches Gemälde entfernt wurde, auf dem unbekleidete Nymphen dargestellt sind, und die dadurch ausgelösten Diskussionen zeigen, dass die #MeToo-Bewegung längst auch in der Kunstwelt angekommen ist. Kunstwerke aus älteren Epochen ebenso wie aus der Gegenwart werden kritisch betrachtet und im öffentlichen und privaten Rahmen diskutiert, dies nicht selten hitzig und polemisch. Es geht um die Verbindung zwischen Macht und Sex, um die Definition der Rollen von Mann und Frau, um konservative Weltbilder und feministische Ideale – um das Verhältnis der Geschlechter zueinander.

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Korbmacher-Museum Dalhausen

Tim Johnson

Linien und Fragmente

Zeitgenössische Körbe

15.7. - 9.9.2018

Im Kulturerbejahr 2018 haben die Verantwortlichen des Heimat- und Partnerschaftsverein Dalhausen einen besonderen Gast für die Sonderausstellung zum Auftakt der Akademie Flechtsommer im Korbmacher-Museum gewinnen können. Der Engländer Tim Johnson, wird seine künstlerischen Arbeiten zeigen, die tief im traditionellem Flechthandwerk verwurzelt sind. Er verwendet eine Vielzahl von Pflanzenmaterialien, die er in seiner Wahlheimat, der Mittelmeerküste Kataloniens findet. Die spezifischen Eigenschaften dieser Pflanzenmaterialien, kombiniert er mit traditionellen und experimentellen Flechttechniken und stellt sich so ihren endlosen Möglichkeiten für Kreativität und Ausdruck. Linien und Fragmente fasst mehrere Schwerpunkte aus Tim Johnsons jüngster Arbeit zusammen, während er Inspirationen aus seinen Forschungen der letzten 20 Jahren rund um die Welt des Flechthandwerks untersucht.

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Mindener Museum

Mindener Museum zeigt Sonderausstellung zur Revolution 1918/19 in Minden

28. Juli 2018 – 3. Februar 2019

Vor 100 Jahren vollzieht sich in Deutschland der revolutionäre Umbruch vom Kaiserreich zur Republik. Zugleich endet der Erste Weltkrieg mit der Niederlage Deutschlands. Die Geschwindigkeit, die Vielzahl und Vielfalt gleichzeitiger Ereignisse, Akteure, Prozesse und Handlungsstränge überfordert schon damals die Menschen. Vieles gerät in den Jahren danach bewusst oder unbewusst in Vergessenheit oder wird absichtlich für politische Zwecke verfälscht. Lange Jahre streiten selbst Historiker*innen darüber, ob dieser Umbruch tatsächlich eine Revolution war. Das Mindener Museum nimmt diese Ereignisse und Bewertungen zum Anlass, um unter dem Titel „Eine Revolution in völliger Ordnung“?! eine Sonderausstellung zum Übergang vom Kaiserreich zur Republik in Minden in den Jahren 1918/19zu präsentieren. Weiterlesen

Historisches Museum Bielefeld

Werbung!

Drogeriereklame aus aller Welt und Bielefeld

 

8. Juli bis 14. Oktober 2018

Die Sommerausstellung im Historischen Museum widmet sich dem attraktiven Thema der historischen Werbung. Grundlage ist eine private Sammlung von Werbematerial. Sie begann mit einem Scheunenfund, den der Sammler vor vielen Jahren in Niedersachsen machte. Dort hatte der Besitzer einer Drogerie seine Werbeartikel seit den 1930er Jahren gehortet. In diesem Bestand, der bis in die 1970er Jahre reicht, finden sich Plakate, Aufsteller, Warenverpackungen bis hin zu Werbefilmen. Die Bandbreite der Artikel umfasst alles, was in einer Drogerie verkauft wurde – vom Hühneraugenpflaster bis zur Schönheitslotion. Die Schau ist nicht nur bunt, sie gibt auch einen, aus heutiger Sicht amüsanten Einblick in den jeweiligen Zeitgeschmack und das Gesellschaftsbild. So ruft das über die Plakate transportierte Rollenbild der Frau im Wirtschaftswunder heute eher Kopfschütteln hervor. Weiterlesen

BauernhausMuseum Bielefeld

Arme Leute?

Heuerlingswesen, Leinengewerbe und Wanderarbeit im 19. und 20. Jahrhundert

10. Juni - 22. Dezember 2018

„Wirft man die Blicke in die Heuerlingswohnungen, so siehet man gleichsam geräucherte, schwarze und niedrige, ungesunde Locale, in welchen man abgezehrte, bleiche Gesichter halb satter und halb verhungerter um die allernothwendigsten Bedürfnisse kämpfender Mitmenschen vorfindet.“ – So heißt es in einer Beschreibung von 1847 aus Jöllenbeck (Bielefeld). Ähnliche Schilderungen über dürftigste Lebensbedingungen sind aus dem 18. und 19. Jahrhundert vielfach überliefert. Der Raum Bielefeld gehörte seit dem späten 18. Jahrhundert zu den am dichtesten besiedelten Gebieten Westfalens. Die gleichzeitig besonders hohe Zahl armer Familien bedeutete, dass auf den Bauernhöfen, die ihren Lebensunterhalt durch die Herstellung von Agrarprodukten bestritten (und meist davon sehr gut leben konnten), eine große Zahl von Miets- bzw. Heuerlingshäusern entstand. Hierin wohnte die besitzlose Bevölkerung als Mieter, die je nach individueller Vereinbarung ihre Miete, die "Heuer", durch Arbeitsleistung beim Bauern oder durch Geldzahlung erbrachte.

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Marta Herford

Ernst Caramelle
Unlimited Very angenehme Konzeptkunst
13.05. – 26.08.2018
 

Realität oder Illusion? Die rätselhaften Wandgemälde von Ernst Caramelle täuschen Dreidimensionalität und räumliche Tiefe vor, sodass die Grenze zwischen Wirklichkeit und Schein verschwimmt. Wo endet die Malerei des Künstlers und wo beginnt der Ausstellungsraum? Seit über 40 Jahren spielt der 1952 in Tirol geborene Maler Ernst Caramelle mit den Grenzen des Sichtbaren. Die Einzelausstellung im Marta Herford zeigt in unterschiedliche Medien das Œuvre dieses bedeutenden Vertreters der Konzeptkunst. Caramelles auf den ersten Blick undurchschaubare Wandgemälde führen die BetrachterInnen mit Hilfe von Verdoppelungen, Symmetrien und Spiegelbildern humorvoll in die Irre. Weiterlesen

Forum Jacob Pins

Lob und Tadel der Torheit.Jacob Pins

Jacob Pins: Narren – Bettler – Propheten

27. Mai – 23. September 2018

Für Jacob Pins waren Narren, Bettler und Propheten stets ein wichtiges Motiv. Sie fungieren in seinem Werk nicht allein als Reflexionsfiguren, sondern erhalten oft selbstständigen Aussage-Charakter. Jacob Pins gewährt ihnen damit, sowohl im Holzschnitt als auch im Gemälde, bildliche Eigenständigkeit und macht sie zu Erzählern. Welche Geschichten die Outlaws Jacob Pins’ erzählen? Die Ausstellung gibt Antworten auf diese Frage.

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Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum

In einem fernen, fernen Land titel_2

In a country far, far away

29. April bis 16. September

80 Künstler aus Bad Oeynhausen, London und anderen Teilen der Welt stellen Kunstwerke aus, deren Grundlage Märchen, Mythen und Sagen aus Krisen- und Kriegsgebieten bilden. Ziel ist es, den Blick für Kulturen zu weiten, die wir durch die Medien oft nur sehr einseitig als Krisengebiete kennenlernen. Die Ausstellung wurde kuratiert von Katja Rosenberg, Art Catcher Ltd, London. Die Ausstellung wurde bereits im März 2018 im Art Pavilion Mile End, London präsentiert. Ergänzend zur Ausstellung wird ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm geboten. Das Programm "Ich öffne das Fenster", finden Sie hier: https://exhibitions.weebly.com/ Weiterlesen

BauernhausMuseum Bielefeld

Bello,  Fiffi und Co - Zwischen Hundehütte und Handtasche Nachtansichten
Zur Kulturgeschichte des Hundes
22. April - 22. Dezember 2018

Mensch und Hund – ein Geben und Nehmen

Ein Hund ist „der beste Freund des Menschen“ – und das seit sehr langer Zeit. Nur so konnte sich das ungewöhnlich enge Verhältnis zwischen Mensch und Hund herausbilden. Dienten Hunde früher auch als Zug- und Arbeitstiere, sind sie heute eine Herzensangelegenheit der Menschen. Der Umgang zwischen Mensch und Hund lässt sich bis in die Antike verfolgen. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Zeit seit dem späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

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Radio- und Telefonmuseum im Verstärkeramt

 Uhrenradio – Wenn die Stunde schlägt Radio
Lassen Sie sich auch morgens von Musik wecken? In der neuen Ausstellung 2018 zeigt das Museum im Verstärkeramt einen Querschnitt durch die Geschichte der Uhrenradios. Kaum das Radios mit Lautsprecherbetrieb auf dem Markt waren, entstand der Wunsch, sich morgens mit Musik statt mit Weckergerassel aufwecken zu lassen. So gab es schon in den 1920er Jahren spezielle Radio-Schaltuhren, die das ermöglichen sollten. Wie die aussahen und wie sie geschaltet wurden, zeigen wir in der Ausstellung. Weiterlesen

LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum in Lage

Die 68er-Bewegung in der Provinz Bild001 Wohngemeinschaften, Rockmusik und Hausbesetzungen in Lippe
18.03. – 30.09.2018
Die 68er-Bewegung wird mit den studentischen Protesten in Berlin, mit der Verabschiedung der Notstandsverfassung durch den deutschen Bundestag in Bonn und dem Tod des Berliner Studenten Benno Ohnesorg verbunden. Die vielen jungen Menschen in Lippe beschäftigten in dieser Zeit nicht nur die Ereignisse und Aktionen in den Großstädten. Sie bewegten die Verhältnisse in ihrer Region und sie wollten hier etwas verändern. Mit Freunden und Bekannten entflohen sie den konservativen Ritualen und Festen der Dorfgemeinschaften. Sie suchten nach neuen Freizeit- und Gestaltungsmöglichkeiten und errichteten eigene Milieus und Treffpunkte. Die Jugendlichen und Studenten trafen sich in Szenekneipen wie der Berta in Detmold, im Studentenclub Lemgo, in Jugendzentren oder in dem linken Buchladen Distel. Bands aus der Region coverten aktuelle Songs oder spielten eigene Kompositionen. Aufgetreten sind sie in Detmold im Falkenkrug (hit-club), im Volkshaus, und in Gellers Gaststätten (teen-Club). In Lemgo gab es das Schützenhaus, in Lage die Friedenseiche, in Billinghausen The Club. Die Diskotheken bedeuteten für viele Coverbands das Aus. 1967 eröffnete das Gretna Green – später Why Not – in der Meierstraße als erste Diskothek in Detmold. Weiterlesen

Werburg-Museum Spenge

buttonbild_herrenhausDie Werburg
Von der im Jahr 1468 zuerst urkundlich erwähnten Wasserburg  bestehen noch vier Gebäude aus sehr verschiedenen Zeiten. Umfangreiche archäologische Grabungen sicherten seit 1995 neue Erkenntnisse über die Geschichte der… Weiterlesen

Museumsinitiative in OWL e. V.

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Museum in der Kellnerei“ des Klosters Clarholz

Religion im 20. Jahrhundert  Flüchtlinge Fotografien von Barbara Klemm In Münster geboren, war Barbara Klemm seit 1959 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig, seit 1970 als Redaktionsfotografin mit den Schwerpunkten Politik und Feuilleton. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Maria-Sibylla-Merian-Preis (1998) und dem Max-Beckmann-Preis (2009). Barbara Klemm ist seit 1992 Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin; sie wurde 2010 in den Orden „Pour le Mérite“ gewählt. Weiterlesen

„Museum in der Kellnerei“ des Klosters Clarholz

Die Heilige Schrift des Christentums und ihre Bilder Bibel_Nürnberg_Flucht Am Sonntag, 14. Juni, eröffnet der Freundeskreis Propstei Clarholz seine diesjährigen Ausstellungen im „Museum in der Kellnerei“ des Klosters (Osttrakt des barocken Propsteigebäudes). Gezeigt werden in diesem Jahr unter dem leitenden Thema „Die Heilige Schrift des Christentums und ihre Bilder“ Bibelillustrationen des 15. bis 20.  Jahrhunderts aus Beständen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster.  Die Spannbreite reicht von der „Ottheinrich-Bibel“ bis zu Marc Chagall. Weiterlesen

Historische Schuhmacherwerkstatt Blomberg

Historische SchuhmacherwerkstattBlomberg Schuhmacherwerkstatt „Zeig her deine Schuh...“ - unter diesem Motto präsentiert der Heimatverein Blomberg eine historische Schuhmacherwerkstatt in der Stadtbücherei Blomberg. Die Dauerausstellung erinnert an das traditionelle Schuhmacherhandwerk, das seit dem 17. Jahrhundert… Weiterlesen

Alte Synagoge Petershagen

Ostgiebel der Synagoge 300dpiDas jüdische Ensemble von Synagoge, Schule und Mikwe in Petershagen ist in seiner Form einzigartig in Norddeutschland. Die Synagoge, 1845/46 an der  Stelle der baufälligen Fachwerksynagoge von 1796 erbaut, wurde am 10.… Weiterlesen

Teppich-Museum Tönsmann

Teppich-Museum Tönsmann  Museum mit Stele Sonnenuhr
Ein Museum zum Anfassen, Fühlen, Staunen. Das Museum in Espelkamp hat weit mehr zu bieten als nur Teppiche. Exponate der jüngeren Vergangenheit liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Artefakten, die 20.000 Jahre alt sind. Jedes Stück hat seine eigene Geschichte. Bei einer Kostprobe marokkanischen Tees erfahren die Besucher dann auch noch Wissenswertes zur neuen Hinweisstele des Museums, eine über 7 m hohe Sonnenuhr, errichtet aus 1,8 t Edelstahl. Weiterlesen

Museum in der Kaiserpfalz

Museum in der Kaiserpfalz Kaiserpfalz11
Es war eine sensationelle Entdeckung: Als 1963 der Bereich nördlich des Doms neu bebaut werden sollte, stieß man auf die Mauern der lang gesuchten Pfalz Karls des Großen und der ottonisch-salischen Pfalz des 11. Jahrhunderts. Letztere wurde unter Einbeziehung der historischen Bausubstanz neu errichtet und beherbergt seit 1978 das Archäologische Museum. Es wird als Teil der LWL-Archäologie für West-falen des Landschaftsverbands Westfalen- Lippe (LWL) betrieben. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die Funde aus der Pfalz Karls des Großen: Weiterlesen

Evangelisches Krankenhaus Bielefeld, Haus Gilead I

Zeit. Für Menschen. Ein Jahrhundert. Gilead ausstellung_(15) Auf den Spuren evangelischer Krankenhausgeschichte in Bielefeld Medizin und Pflege im Wandel von 100 Jahren – das zeigt der dauerhaft angelegte historische Rundgang im Krankenhaus Gilead I in Bethel. In Rauminstallationen, Infotafeln und Exponaten wird seit Oktober 2013 die Geschichte des Krankenhauses anschaulich präsentiert. Die Ausstellung zeigt, wie Diakonissen den Alltag des Krankenhauses prägten und was das Besondere eines evangelischen Krankenhauses ist. Weiterlesen

Kontakt

Museumsinitiative in OWL e.V.
Projektleiterin Bettina Rinke
c/oLippisches Landesmuseums
Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Telefon: 05231|992548
Fax: 05231|992541
email:
museumsinitiative-owl@t-online.de

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